Der Krypto-Ermittlungsdienst MistTrack hat im ersten Quartal 2025 insgesamt 2,61 Millionen US-Dollar an gestohlenen Geldern eingefroren. Die Maßnahmen erfolgten auf sieben verschiedenen Plattformen und betrafen insgesamt 13 Opfer, wie aus dem aktuellen Quartalsbericht hervorgeht.
Die häufigsten Diebstahlmethoden
Insgesamt erhielt MistTrack im ersten Quartal dieses Jahres 5.830 Meldungen von Betroffenen. Diese Fälle wurden vom Team kostenlos überprüft, wobei auch Unterstützung bei der Rückverfolgung und dem Einfrieren von Geldern geleistet wurde. Die Daten zeigen: Das größte Problem bleibt der Verlust oder das unbeabsichtigte Preisgeben des privaten Schlüssels – nach wie vor die Hauptursache für Kryptodiebstahl.
Weitere häufige Methoden sind Betrug und Phishing. Phishing per E-Mail oder über gefälschte Webseiten bleibt beliebt bei Cyberkriminellen – ebenso wie fortgeschrittene Methoden wie Telegram-Bots und Malware.
Dazu gehören schadhafte Programme wie BOM-Malware oder Honeypots, die gezielt entwickelt werden, um Krypto-Nutzer in die Falle zu locken.
Unterstützung für Betroffene
MistTrack, ein Dienst des Cybersicherheitsunternehmens SlowMist, erklärt, dass sich jeder, der Opfer von Kryptodiebstahl oder -betrug wurde, für eine kostenlose Fallbewertung melden kann. Neben technischer Analyse bietet das Team Hilfe bei der Kontaktaufnahme mit Börsen sowie bei der Rückverfolgung von gestohlenen Mitteln.
Im Bericht gibt MistTrack auch Empfehlungen, was zu tun ist, wenn ein Gerät oder eine Wallet möglicherweise kompromittiert wurde. Wichtigster Hinweis: schnell handeln. Je früher Maßnahmen ergriffen werden, desto höher ist die Chance, dass Krypto-Vermögenswerte wiederhergestellt werden können.