Nach drei Tagen mit roten Zahlen zeigen die US-amerikanischen Bitcoin Spot-ETFs am 2. April wieder grüne Vorzeichen – mit einem kumulierten Nettozufluss von über 220 Millionen US-Dollar. Diese Zuflüsse heben das insgesamt verwaltete Vermögen wieder auf 97,35 Milliarden US-Dollar an.
Gleichzeitig entwickeln sich die Ethereum Spot-ETFs weiterhin deutlich schwächer: Dort wurde erneut ein Nettoabfluss in Höhe von 51,24 Millionen US-Dollar verzeichnet. Keiner der neun Ethereum-ETFs konnte an diesem Tag neue Mittel generieren.
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Bitcoin-ETFs zurück im grünen Bereich
Die Spot-ETFs von Bitcoin zeigten am 2. April eine deutliche Trendwende. Während in den Tagen zuvor noch negative Nettozuflüsse verzeichnet wurden, flossen nun 220,76 Millionen US-Dollar zu. Das verwaltete Vermögen steigt damit auf 97,35 Milliarden US-Dollar. Auch das gesamte Handelsvolumen ist mit 2,51 Milliarden US-Dollar an diesem Tag beachtlich.
Der erneute Zufluss deutet darauf hin, dass Anleger nach einer kurzen Pause wieder Vertrauen in die Struktur der Spot-ETFs fassen. Ob dies eine nachhaltige Entwicklung ist, bleibt abzuwarten – die Marktdynamik scheint sich jedoch wieder zugunsten von Bitcoin zu verschieben.
Ethereum-ETFs bleiben zurück
Für Ethereum stellt sich die Lage ganz anders dar. Hier verzeichnen alle neun Spot-ETFs am 2. April einen Nettoabfluss – insgesamt flossen 51,24 Millionen US-Dollar ab. Das verwaltete Vermögen liegt damit bei 6,49 Milliarden US-Dollar. Das Handelsvolumen belief sich an diesem Tag auf 236 Millionen US-Dollar – deutlich weniger als bei Bitcoin.
Seit Mitte März gab es kaum einen Tag mit positiven Nettozuflüssen bei Ethereum. Auch der Preis von ETH bleibt mit rund 1.911 US-Dollar weitgehend stabil, ohne nennenswertes Aufwärtsmomentum. Anleger scheinen derzeit eher abzuwarten, wenn es um Ethereum-ETFs geht.
Die Unterschiede bei den Zuflüssen zwischen BTC- und ETH-ETFs unterstreichen das aktuelle Marktsentiment. Während Bitcoin erneut an Dynamik gewinnt, bleibt Ethereum zurück – was sich langfristig jedoch durchaus ändern könnte.