Der Derivatemarkt für Bitcoin zeigt heute eine auffällige Bewegung. Es wurden Put-Optionen im Wert von fast 100 Millionen US-Dollar gekauft, die nur dann Gewinne abwerfen, wenn der Kurs um mehr als 30 % einbricht. Was steckt dahinter? Eine Absicherung gegen einen Crash – oder eine aggressive Wette auf Panik?
Bitcoin ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Megadeal am Optionsmarkt sorgt für Aufsehen
Der größte Optionshandel des Tages ist ein erheblicher Kauf von Bitcoin-Put-Optionen mit einem Ausübungspreis von 60.000 US-Dollar und einer Laufzeit bis zum 25. April 2025. Es handelt sich um mehr als 1.000 BTC in Kontrakten mit einem Gesamtnennwert von fast 100 Millionen US-Dollar.
Die Prämie dieser Transaktion liegt bei über 100.000 US-Dollar, was eher auf eine Absicherung gegen extreme Kursverluste als auf eine klassische Spekulation hindeutet.
Laut Daten von Greeks.live ist dieser Trade „weit aus dem Geld“ bewertet – das heißt: die Wahrscheinlichkeit eines Gewinns ist gering, es sei denn, der Bitcoin-Kurs stürzt innerhalb kurzer Zeit um mehr als 30 % ab. Damit passt er eher in eine Strategie zur Absicherung bestehender Positionen als in eine spekulative Einzelwette.
Institutionen bauen Schutz vor Kursrückgängen auf
Der Trade erfolgt unmittelbar nach dem Quartalsverfall – einer Phase, in der Institutionen häufig ihre Positionen neu ausrichten. Der Trend in diesem Monat zeigt erneut eine starke Fokussierung auf Put-Optionen. Mit anderen Worten: Die großen Akteure scheinen wenig Vertrauen in die kurzfristige Marktentwicklung zu haben.
Was genau hinter dem Motiv dieses Trades steckt, bleibt natürlich spekulativ.