Die Wallet hinter Pump.fun transferiert weiterhin große Mengen Solana (SOL) an Kraken. Erneut gibt es verdächtige Transaktionen, die auf eine ausgeklügelte Verkaufsstrategie über neue Wallets hindeuten. Insgesamt hat der Absender inzwischen bereits Solana im Wert von über einer halben Milliarde US-Dollar an die Börse gesendet – offenbar mit der Absicht, die Verkäufe geschickt zu verteilen, um unbemerkt zu bleiben.
Solana ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Neue Einzahlung führt direkt zum Verkauf
Am 1. April überwies die Wallet von Pump.fun erneut eine große Menge Solana an Kraken – konkret 65.300 SOL, zum damaligen Kurs rund 8,16 Millionen US-Dollar wert. Das geht aus Daten von Lookonchain auf X hervor:
Kurz darauf wurde exakt dieser Betrag auf drei neu erstellte Wallets aufgeteilt. Diese Wallets verkauften die Coins nahezu umgehend für insgesamt 8,22 Millionen USDC, bei einem Kurs von 126 US-Dollar pro SOL. Ein kluger Schachzug, denn so bleibt der Verkauf scheinbar vom ursprünglichen Absender entkoppelt.
Wiederholung eines bekannten Musters
Es handelt sich offenbar nicht um einen Einzelfall. Bereits am 25. März wurde eine vergleichbare Transaktion durchgeführt – damals gingen 104.100 SOL im Wert von etwa 14,97 Millionen US-Dollar an Kraken. Auch in diesem Fall wurde der gesamte Betrag direkt nach der Einzahlung von vier neuen Wallets abgehoben und in USDC umgewandelt. Diese Transaktion wurde von Lookonchain in einem zweiten Beitrag dokumentiert:
Alles deutet darauf hin, dass es sich hierbei um eine gezielte Strategie von Pump.fun handelt. Durch die Nutzung neuer Wallets soll der Eindruck entstehen, dass die Verkäufe aus verschiedenen Quellen stammen – obwohl alles zentral gesteuert wird.
Insgesamt hat Pump.fun bislang 2.800.000 SOL an Kraken überwiesen – umgerechnet rund 534 Millionen US-Dollar. Mindestens 264.000 SOL davon wurden tatsächlich verkauft, was 41,6 Millionen USDC entspricht.
Auffällig ist der sinkende Verkaufspreis: von 191 über 158 auf zuletzt nur noch 126 US-Dollar pro SOL. Der Markt scheint Schwierigkeiten zu haben, solch große Mengen zu absorbieren.