Vitalik Buterin sorgt erneut für Aufsehen mit einer erheblichen Transaktion an das Datenschutzprotokoll Railgun. Der Mitbegründer von Ethereum transferierte ganze 250 ETH im Wert von über 500.000 US-Dollar an die Plattform. Die Transaktion ist auf Etherscan einsehbar.
Ethereum ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Datenschutz bleibt Priorität für Vitalik
Dass Vitalik großen Wert auf Privatsphäre legt, ist für seine langjährigen Beobachter keine Überraschung. Er hat sich bereits mehrfach öffentlich dafür ausgesprochen, dass Datenschutz in der Krypto-Welt die Norm und nicht die Ausnahme sein sollte.
Mit dieser Transaktion an Railgun scheint er seinen Worten erneut Taten folgen zu lassen. Railgun ist ein Protokoll, das auf einem sogenannten Privacy-Pool-Mechanismus basiert. Dieses System ermöglicht es Nutzern, ihre Transaktionen privat zu halten, während es gleichzeitig versucht, Missbrauch durch böswillige Akteure zu verhindern, indem es sie aktiv ausschließt.
Bereits zuvor mit Railgun aktiv
Bemerkenswert ist, dass es nicht das erste Mal ist, dass Vitalik Buterin Railgun nutzt. Bereits vor rund einem Monat hatte er mehrfach kleinere ETH-Beträge an das Protokoll gesendet. Auch damals erfolgten die Transaktionen über mit ihm verknüpfte Wallets, darunter die bekannte Adresse vitalik.eth. Bei der jüngsten Transaktion wurden 250 ETH per Direktüberweisung übertragen.
Zuvor überwies er bereits über 300.000 $ in ETH an Railgun.
Obwohl Vitalik sich nicht öffentlich zu dieser konkreten Transaktion geäußert hat, deutet vieles darauf hin, dass er ein starkes Zeichen setzen will: Datenschutztools sind legitim und nutzbar – selbst für prominente Persönlichkeiten wie ihn. Das ist eine wichtige Botschaft in einer Zeit, in der Regierungen und Aufsichtsbehörden zunehmend versuchen, Kontrolle über datenschutzorientierte Krypto-Projekte zu gewinnen.