MetaMask erweitert in diesem Jahr seine Funktionen um die Unterstützung von Bitcoin und Solana. Diese Entwicklung ist Teil der kurzfristigen Pläne der Plattform zur Optimierung der Nutzererfahrung. Durch diese Erweiterung erhalten Nutzer einfachen Zugang zu den beliebten Krypto-Ökosystemen von Bitcoin und Solana, ohne auf andere Wallets oder Wrapped Tokens angewiesen zu sein.
Der Krypto-Wallet-Anbieter plant, die vollständige Integration von Bitcoin bis zum dritten Quartal dieses Jahres abzuschließen. Die Unterstützung für Solana ist für Mai vorgesehen und stellt einen wichtigen Meilenstein dar: Es ist die erste nicht-EVM-Blockchain, die MetaMask implementiert.
„Alle MetaMask-Nutzer können DApps kaufen, verkaufen, tauschen und mit dem gesamten Solana-Ökosystem interagieren“, so die Plattform in ihrer Pressemitteilung. „Bestehende Solana-Nutzer erhalten Zugang zur gleichen Sicherheit, Zuverlässigkeit und den erweiterten Funktionen von MetaMask sowie zu allen Chains, die Sie bereits mit MetaMask verwenden.“
MetaMask reagiert auf die Popularität von Solana
Die Beliebtheit von Solana ist im vergangenen Jahr stark gestiegen, insbesondere durch das Wachstum Solana-basierter Memecoins. Im Januar wurden mehr als 12 Milliarden Transaktionen im Netzwerk verarbeitet.
Zusätzlich zur Unterstützung von Bitcoin und Solana arbeitet MetaMask an einer umfassenden Überarbeitung der Benutzeroberfläche und -erfahrung. Die Wallet wird Transaktionsgebühren vereinfachen, indem sie neue Funktionen wie Gas-Included Swaps einführt. Diese ermöglichen es Nutzern, Tokens zu tauschen, ohne ETH auf ihrem Konto haben zu müssen. MetaMask bestätigte, dass diese Funktion ab März für alle Transaktionen verfügbar sein wird.
Eine weitere wichtige Verbesserung ist die Möglichkeit, mehrere Secret Recovery Phrases (SRPs) innerhalb einer einzigen MetaMask-App zu verwalten. Dies erlaubt es Nutzern, verschiedene Wallets separat zu verwalten – ein Feature, das nächsten Monat eingeführt wird.
Einführung einer physischen Bezahlkarte
Zudem führt MetaMask eine physische Bezahlkarte ein, mit der Nutzer ihre Kryptowährungen im Alltag über das Mastercard-Zahlungsnetzwerk ausgeben können. Eine virtuelle MetaMask-Karte ist bereits in bestimmten Regionen verfügbar, während die physischen Karten ab April erhältlich sein werden.
Unterdessen gab Joseph Lubin, Gründer von Consensys, bekannt, dass das Unternehmen und die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eine Grundsatzvereinbarung im Rechtsstreit um MetaMask getroffen haben. Die SEC hatte Consensys beschuldigt, mit dem MetaMask-Staking-Service gegen das Wertpapierrecht verstoßen zu haben. Die Einigung erfolgte kurz nachdem die SEC ihre langjährige Klage gegen Coinbase eingestellt hatte.