Der Kryptomarkt befindet sich derzeit in einer Phase extremer Angst, wie der Fear & Greed Index zeigt, der heute bei 16 liegt. Dies ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zur Vorwoche, als sich der Index noch in der Greed-Zone bei 55 befand. Historisch betrachtet gehen solch niedrige Werte häufig mit erheblichen Kursanstiegen von Bitcoin einher.
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Extreme Angst am Markt
Laut dem Fear & Greed Index, einer beliebten Kennzahl zur Messung der Marktstimmung auf einer Skala von 0 bis 100, befindet sich der Kryptomarkt derzeit in einem Zustand extremer Angst. Gestern lag der Index sogar bei 10, einem Wert, der nur selten erreicht wird. Noch vor einem Monat war die Stimmung positiv, mit einem Wert von 72 (Greed).
Dieses starke negative Sentiment spiegelt sich in dem jüngsten Kursrückgang von Bitcoin wider. Aktuell notiert BTC bei 80.200 $, was einem Rückgang von 7,87 % in den letzten 24 Stunden entspricht. Das Handelsvolumen in diesem Zeitraum beträgt 75,46 Milliarden $, was auf eine hohe Volatilität hinweist.
Historische Muster deuten auf einen möglichen Anstieg hin
Wenn der Fear & Greed Index unter 25 fällt, folgen häufig deutliche Bitcoin-Anstiege. Historische Daten zeigen, dass solche Angstphasen in der Vergangenheit oft mit erheblichen Kurssteigerungen einhergingen:
- Dezember 2018 (Wert: 8): +330 %
- März 2020 (Wert: 9): +75 %
- Mai 2021 (Wert: 10): +33 %
- November 2022 (Wert: 20): +44 %
- Januar 2023 (Wert: 22): +67 %
- August 2024 (Wert: 17): +80 %
- September 2024 (Wert: 22): +20 %
Auch wenn dies keine Garantie für zukünftige Kursbewegungen darstellt, zeigen diese Zahlen, dass extreme Angst oft als Kaufsignal für langfristige Investoren dient.
Was bedeutet das für Bitcoin?
Angst auf dem Markt kann zu Panikverkäufen führen, doch erfahrene Investoren sehen darin oft eine Gelegenheit, bevor der Kurs sich erholt. Mit dem aktuellen Bitcoin-Kurs von 80.200 $ und einem stark gesunkenen Sentiment könnte bald eine Erholungsbewegung folgen – ähnlich wie in früheren Marktzyklen.
Dennoch ist Vorsicht geboten. Die Volatilität ist hoch, und externe Faktoren wie makroökonomische Entwicklungen und regulatorische Entscheidungen können eine entscheidende Rolle in der Marktbewegung spielen.