Mehr als 10.000 Nutzer der gehackten Cryptopia-Börse haben endlich ihre erste Krypto-Auszahlung erhalten. Die Insolvenzverwalter von Cryptopia haben in den letzten 48 Stunden über 400 Millionen NZD (ca. 225 Millionen USD) in Bitcoin und Dogecoin zurückgezahlt. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein in der Liquidation eines der größten Vorfälle in der Geschichte der Kryptowährungen dar.
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Endlich Entschädigung nach jahrelangen Bemühungen
Der Weg zur Entschädigung begann im Jahr 2020, als die Insolvenzverwalter ein Krypto-Claim-Portal starteten, um betroffene Nutzer zu identifizieren und die Transaktionen von fast einer Million Konten zu überprüfen. Cryptopia wurde im Jahr 2019 gehackt, wobei Kryptowährungen im Wert von 16 Millionen USD verloren gingen.
Dank eines Gerichtsurteils im März 2020 konnten die Vermögenswerte „in-kind“ zurückgezahlt werden. Das bedeutet, dass Nutzer ihre Bestände in ihrer ursprünglichen Form (z. B. Bitcoin oder Dogecoin) zurückerhalten. Bis jetzt haben über 10.000 verifizierte Nutzer Auszahlungen erhalten, und die Insolvenzverwalter erwarten weitere Verteilungsrunden.
Weitere Auszahlungen in Aussicht
Die ersten Auszahlungen sind nur der Anfang. Die Insolvenzverwalter haben bestätigt, dass weitere Runden geplant sind, einschließlich möglicher zusätzlicher Zahlungen. Das bedeutet, dass verbleibende Guthaben von Nutzern, die sich nicht rechtzeitig registrieren, unter denjenigen umverteilt werden können, die noch nicht ihre vollständigen Bestände erhalten haben.
Die Insolvenzverwalter betonen, dass alle verbleibenden Nutzer sich über das Claim-Portal registrieren müssen, um für zukünftige Auszahlungen in Betracht zu kommen. Neue Auszahlungsrunden sind für das Jahr 2025 geplant.
Cryptopia-Hack
Cryptopia war einst eine der größten Krypto-Börsen in Neuseeland, mit 1,4 Millionen Nutzern weltweit. Doch im Januar 2019 wurde die Plattform Ziel eines Hacks, bei dem Kryptowährungen im Wert von 16 Millionen USD gestohlen wurden. Der Hack führte letztendlich zum Bankrott der Börse.
Obwohl der Schaden enorm war, zeigen die jüngsten Auszahlungen, dass trotz der Widrigkeiten Lösungen möglich sind. Für viele Betroffene ist dies ein Hoffnungsschimmer nach Jahren der Unsicherheit.