Cronos (Ticker: CRO), der native Token der Cronos-Chain und eines der Produkte von Crypto.com, konsolidierte in den letzten Monaten unter der $0,20-Marke.
Vor November befand sich der Token in einem langfristigen Abwärtstrend und war unter die Unterstützung bei $0,084 gefallen. Der CEO von Crypto.com, Kris Marszalek, reiste am 17. Dezember nach Florida, um Donald Trump zu treffen. Dies führte innerhalb weniger Stunden zu einem Kursanstieg des Tokens um 15 %.
Am selben Tag zog die Börse ihre Klage gegen die SEC freiwillig zurück, um mit der neuen Regierung an einem regulatorischen Rahmen für die Branche zu arbeiten.
Sollte man CRO kaufen oder verkaufen?
Innerhalb einer Woche hatte CRO einen Anstieg von 200 % erlebt, nachdem die Ergebnisse der US-Präsidentschaftswahlen bekannt gegeben wurden, und stieg auf $0,205. Seitdem hat sich ein Bereich zwischen $0,16 und $0,21 gebildet.
Das Handelsvolumen während der Rally war hoch, sank jedoch während der Konsolidierungsphase – ein übliches Muster. Es ist wahrscheinlich, dass der Token mehr Zeit benötigt, bevor er einen weiteren Aufwärtsimpuls zeigt. Die technischen Indikatoren bleiben optimistisch: Der Chaikin Money Flow (CMF) steht bei +0,25, was auf starke Kapitalzuflüsse hinweist.
Gleichzeitig bleibt der RSI über der neutralen Marke von 50, ohne jedoch signifikante Divergenzen zu bilden. Ein Rückgang auf $0,17 könnte eine Kaufgelegenheit darstellen, während ein Ausbruch über $0,21 ideal für Investoren wäre. Trader könnten jedoch eine Testphase dieser Widerstandszone nutzen, um Gewinne mitzunehmen.
Kurzfristiges Sentiment ist nicht durchgängig bullisch
In der vergangenen Woche war während bestimmter Handelssitzungen ein deutlicher Anstieg des Open Interest zu beobachten, begleitet von hohen Handelsvolumina, insbesondere am 12. und 17. Dezember. Diese Bewegungen spiegelten sich auch in der Preisentwicklung und den Coinalyze-Daten wider, wie unten zu sehen ist.
Das Open Interest nahm nach diesen starken Bewegungen wieder ab, was darauf hindeutet, dass spekulative Trader schnell in den Markt ein- und ebenso schnell wieder ausgestiegen sind, um kurzfristige Gewinne zu erzielen. Auch die Spot CVD zeigte eine Abwärtstrendlinie, was auf anhaltende Verkäufe in den letzten Tagen hinweist.