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Deutschland entgehen 2,35 Milliarden USD durch zu frühen Bitcoin-Verkauf
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Deutschland entgehen 2,35 Milliarden USD durch zu frühen Bitcoin-Verkauf

Die deutsche Regierung verkaufte im Sommer fast 50.000 Bitcoin zu einem Preis von 55.000 USD pro Stück. Mit dem aktuellen Bitcoin-Kurs hätte Deutschland jedoch 2,35 Milliarden USD mehr einnehmen können. Während Bitcoin weiterhin Rekorde bricht, rückt El Salvador ins Rampenlicht als strategischer Bitcoin-Investor.

Wie Deutschland den Gewinn verpasste

Im Juli 2024 verkaufte Deutschland 50.000 Bitcoin, die aus der „Movie2k“-Ermittlung beschlagnahmt wurden. Diese Münzen, die damals 2,8 Milliarden USD einbrachten, wären heute 4,5 Milliarden USD wert – ein entgangener Gewinn von 2,35 Milliarden USD. Der Verkauf erfolgte aufgrund deutscher Vorschriften, die verlangen, dass Vermögenswerte verkauft werden, wenn ihr Marktwert um mehr als 10 % schwankt.

Die Bitcoin wurden im Januar 2024 beschlagnahmt, als der Kurs bei 43.000 USD lag. Trotz eines Anstiegs auf 55.000 USD während der Verkaufsphase erwies sich dies im Nachhinein als voreilige Entscheidung. Heute überschritt Bitcoin erstmals die Marke von 100.000 USD. Dies verdeutlicht die Herausforderung, den perfekten Zeitpunkt in der volatilen Kryptomarktlandschaft zu treffen.

Trump-Effekt und der Bitcoin-Anstieg

Die jüngste Bitcoin-Rallye wird teilweise dem Optimismus zugeschrieben, der mit Donald Trumps Wiederwahl verbunden ist. Erwartungen an krypto-freundliche Regulierungen und marktfreundliche Maßnahmen haben nicht nur Bitcoin auf neue Höchststände getrieben, sondern auch breitere Märkte wie den S&P 500 beflügelt. Dies zeigt, wie stark politische Ereignisse die Kryptomärkte beeinflussen können.

Die deutsche Abgeordnete Joana Cotar äußerte bereits Bedenken, dass die USA Bitcoin als strategische Reserve betrachten könnten. Cotar wies darauf hin, dass europäische Länder diesem Beispiel folgen könnten, was Bitcoin eine neue Rolle als staatliche Reserve verschaffen würde.

El Salvadors Bitcoin-Wette zahlt sich aus

Während Deutschland Milliarden verliert, profitiert El Salvador von seiner mutigen Entscheidung, Bitcoin 2021 als gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen. Mit einem aktuellen Bestand von 5.942 BTC, der jetzt 603 Millionen USD wert ist, hat das Land einen Gewinn von über 333 Millionen USD erzielt.

Dieser Gewinn bestätigt den Erfolg von Präsident Nayib Bukeles Bitcoin-Strategie, trotz anfänglicher Skepsis aus der internationalen Gemeinschaft.

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